Medienkomponist

authentisch | verbindlich | nachhaltig

Mein Name ist Kester Trapp. Ich bin gegautschter Druckformhersteller und passionierter Mediengestalter. Ich nenne mich jedoch lieber Medienkomponist. Natürlich spiele ich auch alle Instrumente in meinem Medienorchester. Ich bin aber eben auch der Komponist aller Instrumente. 

Das Zusammenspiel aller medialen Möglichkeiten zum Zwecke einer gewünschten Aussage ist mein Steckenpferd. In meiner Arbeit vereinen sich all meine Vorlieben, die mich schon als „kleiner Bub“ umtrieben. Meine Passion der visuellen Darstellung und mein Streben nach individueller Perfektion machen mich aus. Die Ergebnisse meines Wirkens, ob beruflich oder privat, müssen mich zufrieden stellen – vorher gebe ich mein Werkzeug nicht aus der Hand.

Und – um mal zum Kern zu kommen 😉 – all diese meine Fähigkeiten, Fertigkeiten und Ambitionen werde ich gerne in deine/Ihre Dienste stellen.

Lass uns gemeinsam Beeindruckendes erschaffen!

mein Medienatelier

Die wichtigsten Dinge

Die wichtigsten Dinge lassen sich am schwersten sagen. Es sind die Dinge, deren man sich schämt. Sie lassen sich so schwer sagen, weil Worte sie kleiner machen. Sind sie einmal ausgesprochen, lassen Worte die Dinge, die dir in deinem Kopf grenzenlos vorkamen, zu ihrer wahren Bedeutung schrumpfen.

Aber da ist noch etwas anderes, nicht? Die wichtigsten Dinge sind deinen geheimsten Wünschen zu nahe, wie Zeichen in der Landschaft, die deinen Feinden zeigen, wo dein Schatz vergraben liegt. Du machst vielleicht Ent­hüllungen, die dir schwerfallen, und der einzige Erfolg ist, dass die Leute dich erstaunt ansehen und überhaupt nicht verstehen, was du gesagt hast oder warum du es sagtest.

Ich finde, das ist das Schlimmste: Wenn man ein Geheimnis für sich behalten muß, nicht weil man es nicht erzählt, sondern weil niemand es versteht.

Zitat: Stephen King – „Jahreszeiten – Herbst & Winter“

Warum gestalte ich?

Die Entwicklung der Persönlichkeit jedes Menschen wechselt im Laufe der Zeit mehrmals die Richtung. Diese Veränderungen hängen sehr stark von äußeren Einflüssen ab. Unabhängig von ihrer Stärke finden ohne aktive oder passive äußere Einflüsse überhaupt keine Veränderungen statt. Ausschlaggebend ist dabei die eigene geistige und emotionelle Verfassung. Jede länger an­haltende Veränderung des äußeren Umfeldes zieht eine eigene Veränderung mit sich. Auch ein bewußtes Gegensteuern ver­hindert keine Beeinflussung, denn das Unterbewusstsein kann vielleicht einige Zeit die Einflüsse vor unserem Bewusstsein zu­rückhalten, jedoch niemals eigenständig verarbeiten.

Ich selbst habe immer versucht, diese Einflüsse sehr schnell zu verarbeiten. Damals, so wie heute, gelang mir dies durchs Malen. Mit dem Unterschied, dass ich früher unstrukturierter und ungelenker verarbeitete. Bedingt durch den Einfluß der Schule, ver­suchte ich mehr Registriertes wiederzugeben. Dabei kamen Hexen­häuser, Tiere jeglicher Art, Drachen und ähnliches zustande.

Bald fing ich an, mich von meinen Gefühlen, hauptsächlich von meinen Ängsten, abzuschirmen. Ich zeichnete Raumschiffe und Superhelden. Meine Zeichnungen enthielten viel unterschwellige Gewalt. Von da ab wurden meine Zeichnungen immer wirklichkeitsfremder. Doch die Tatsache, dass ich mit dem, was ich zu Papier brachte, nie an meine Vorstellungen, die ich im Kopf hatte, herankam, machte mich jedes­ mal sehr unzufrieden. Es dauerte auch noch einige Zeit, bis ich erahnte, welche Gründe mein Drang zum Malen und die Unzufrieden­heit mit meinen Bildern hatte.

Um 1981 begriff ich langsam, dass mein Wunsch zu malen das Be­dürfnis war, Gedanken und Erkenntnisse optisch darzustellen. Der Wille, meiner Umwelt mitzuteilen, was ich an ihr entdeckt, verstanden und zu kritisieren habe. Der Drang, Gefühle, Halbschlaf-Visionen und optische Eindrücke, so wie ich sie unterbewußt speichere, zu repro­duzieren.

Das abstrakte Malen ist für mich ein Akt des Öffnens. Ich befreie und begreife mich dabei. Ich lasse vieles einfach aus mir und meinen Unterbewusstsein herauslaufen und kann mich deshalb mit meinen Bildern so sehr identifizieren, dass eine starke Beziehung zwischen uns entsteht.

Kester Trapp um 1985

Lebensweg

Wenn du dir lange genug, vielleicht zu lange, Gedanken machst über die Welt, die Menschen und alles, was unweigerlich dazugehört, fühlst du, dass mit jeder neuen Erkenntnis auch gleichzeitig neue Fragen und Zweifel auf dich eindringen. Es ist der Versuch, einen Berg zu besteigen, und je höher du kommst, je weiter du den Berg erklimmst, desto weiter eröffnet sich dir der Horizont und desto tiefer und unergründlicher wirkt die Ebene, welche sich unter dir in Schluchten und Tälern ergießt. Das Maß aller Dinge verkleinert und ver­zerrt sich. Der Unterschied zwischen „Gut und Böse“ verschwimmt.

Es stellt sich dir die Frage, ob Gut nicht gleich Böse ist oder umgekehrt. Ob es ohne Böse gar kein Gut geben kann. Ob vielleicht sogar alles gut oder aber alles böse ist. Du schaust dich um – und wenn du viel Böses er­blickst, dann fragst du dich, ob du nicht ebenso schlecht bist. Natürlich versuchst du gut zu sein, nie anderen weh zu tun. Aber wenn du bemerkst, dass du genau dann verletzt, wenn du besonders vor- und weitsichtig sein wolltest, wenn du dir sicher bist, gut und „weise“ ge­handelt zu haben und genau dann einen Fehler begehst, dann fragst du dich, ob dein Grübeln überhaupt einen Sinn hat, geschweige denn, etwas verändern kann. Du kommst zu der Erkenntnis, dass du aus der Rolle, die dir zugeteilt wurde, nur sehr schwer ausbrechen kannst.

Jetzt mußt du dich entscheiden, ob du dich resigniert in das Gefüge der Welt begeben willst. Es ist einfach und stellt dich meist zufrieden.

  • Du kannst egoistisch und „böse“ werden, denn das wird dir wahrscheinlich gar nicht schwer fallen, weil es dich nicht zur Selbstkontrolle zwingt.
  • Du kannst die Welt versuchen zu verändern, und wirst feststellen, dass sich das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse in der Welt immer wieder einstellen wird.
  • Du kannst dich auch mit der Welt und ihrem Schicksal (dem sogenannten Sinn des Lebens) beschäftigen, die Welt um dich herum bewußt wahrnehmen, die verschiedenen „Charakterausdünstungen“ inhalieren und dich darauf hin immer wieder überprüfen – als Wellen­reiter auf dem Meer des ewigen Auf und Nieder von Gut und Böse.

Wenn du jedoch das Gleichgewicht verlierst und in dieses Meer eintauchst, gerätst du schnell in Gefahr, zu ertrinken.

Es ist bestimmt nicht einfach, seinen „richtigen“ Lebensweg zu finden, aber vielleicht ist die Suche danach ja selbst schon das Leben.

Kester Trapp um 1985

Ohrwürmer bei Spotify

Musik hat mich schon immer inspiriert – mir Bilder im Kopf gemacht, die ich dann umsetzen wollte. Auf der Suche nach Inspiration vermehrte sich meine Plattensammlung zunehmend. All die CD´s und Schallplatten sind nun im Keller. Und obwohl mir das Haptische dann und wann fehlt, ist es für mich immer wieder begeisternd, wie ich bei Spotify aus dem Vollen schöpfen kann. Dies ist eine kleine Auswahl.

Kabarett bei Spotify

Die Welt ist nicht perfekt. Manches Unperfekte regt lediglich zum Schmunzeln ein. Hilfreich dabei ist, wenn man auch über sich selbst lachen kann. Manches regt jedoch auch auf. Es gibt Werte wie Ehrlichkeit, Fairness, Mitmenschlichkeit, Güte oder  Mündigkeit, die, wenn sie missachtet oder gar missbraucht werden, das Bedürfnis anregen, sich darüber auszutauschen. Hinzu kommt, dass Sprache zur Kunst erhoben werden kann wie das Singen oder Malen. Es ist ein Genuss, die Ausstellungen dieser Künstler zu besuchen, die Werke zu betrachten und im Stillen oder offen mit den Kunstwerken zu kommunizieren. Hier ein paar wertvolle Sprachskulpturen.

Flaschenpost

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